Späte Einsicht des Verkehrsministeriums: Radwegunterführung unter der B27 (Enzbrücke) zwischen Walheim und Besigheim kommt doch.

„Wir freuen uns außerordentlich, dass die Radwegunterführung unter der neuen Enzbrücke, für die wir jahrelang gekämpft haben, nun doch noch gebaut wird und eine gemeinsame Lösung mit der Gemeinde Walheim und der Stadt Besigheim gefunden wurde. Damit wird man dem großen Wunsch aus der Bevölkerung gerecht und es zeigt sich, dass langer politischer Atem sich auch auszahlt“, sagen der CDU-Landtagsabgeordnete Tobias Vogt und der direktgewählte CDU-Bundestagskandidat Fabian Gramling, der das Projekt in seiner Zeit als Landtagsabgeordneter begleitet hatte.

Laut Regierungspräsidium Stuttgart und Landesverkehrsministerium habe sich gezeigt, dass für die Baustelle auf beiden Seiten Dämme für die Zufahrt zum Uferbereich erforderlich werden. Diese können im Anschluss an die Nutzung für die Baustelle auch als Untergrund für eine neue Radwegunterführung dienen. Der Fahrbahnbelag und Sicherungseinrichtungen werden von den Kommunen Walheim und Besigheim finanziert.

Die Entwicklung des Projekts über die letzten Jahre wirft dennoch Fragen auf: „Neben der Freude über die Verbesserung des Neckartalradwegs bleibt die Frage, warum Stadt- und Gemeindeverwaltungen, Gemeinderäte und Bürgerschaft während der Planung in den letzten fünf Jahren für eine simple und logische Lösung, wie man sie jetzt gefunden hat, so hart mit dem Verkehrsministerium ringen mussten. Ähnliche Vorschläge, die jetzt beim Bau der Radwegunterführung umgesetzt werden, standen bereits vor Jahren zur Diskussion“, so Gramling und Vogt. Trotz allem sei man dem Verkehrsministerium dankbar, dass die Zusage beim Spatenstich zum Brückenbau, doch noch eine funktionierende Lösung zu finden, eingelöst wird. Die Radwegunterführung trage in Zukunft enorm zur Steigerung der Verkehrssicherheit von Radfahrerinnen und Radfahrern in der Raumschaft und von Schülerinnen und Schülern, die dort täglich zur Schule pendeln, bei.

« Industrieland bleiben – Klimaneutral werden Klärschlammverbrennung in Walheim »