Der CDU-Landtagskandidat Tobias Vogt hat kommunale Entscheidungsträger und den Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Steffen Bilger, gemeinsam mit Fabian Gramling MdL nach Steinheim eingeladen zum Austausch über die Reaktivierung der Bottwartalbahn.

Nachdem das Ergebnis der Potenzialanalyse des Landes Ende vergangenen Jahres neue Hoffnung für die Bottwartalbahn gebracht hat, haben der CDU-Landtagskandidat Tobias Vogt und Fabian Gramling Mdl nach Steinheim eingeladen, um für das Projekt zu werben und weitere Punkte zu besprechen, die die Bottwartalbahn der Realisierung näherbringen.

„Bei den Bürgerinnen und Bürgern ist der Wunsch groß, dass die Bahn so schnell wie möglich fährt. Wir müssen realistisch bleiben, dürfen aber natürlich auch keine unnötige Zeit verlieren. Dafür müssen wir beispielsweise die Planungs- und Genehmigungszeit beschleunigen. Es war richtig und wichtig, dass sich die CDU im Bund für eine Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren bei Verkehrsinfrastrukturprojekten eingesetzt hat. Davon könnte auch noch die Bottwartalbahn profitieren“, sagen Fabian Gramling und Tobias Vogt und ergänzen: „Entscheidend ist aber auch, dass das Projekt auf gesunden Füßen steht.“

Bei der Studie des Landes sei der Bottwartalbahn wie erwartet ein sehr hohes Nachfragepotenzial bescheinigt worden. Für die endgültige Entscheidung sei jedoch die Wirtschaftlichkeit entscheidend, welche in der Vergangenheit nicht vorlag. Berechtigte Hoffnung setzten die anwesenden Unterstützer in den neuen Kriterienkatalog bei der Wirtschaftlichkeitsbewertung. Staatssekretär Bilger bestärkte die Hoffnung und stellte die Veröffentlichung der neuen Kriterien in den nächsten Wochen in Aussicht. Auf dieser Grundlage können die Landkreise Ludwigsburg und Heilbronn die Wirtschaftlichkeitsberechnung nach den neuen Kriterien ermitteln.

Fabian Gramling und Tobias Vogt betonten, dass sich die gute bisherige Busverbindung bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung nicht negativ auswirken dürfe. „Aktuell werden zusätzliche Busfahrten durchgeführt, die bei der Erstellung des Fahrplans durch das Landratsamt gar nicht vorgesehen waren. Wir müssen hier genau darauf achten, dass nur das in der Berechnung berücksichtigt wird, was auch bestellt war“, so Gramling und Vogt.

In den kommenden Wochen und Monaten wolle man mit den Bürgermeistern der betroffenen Kommunen, dem Landratsamt und den Ministerien im Land und im Bund im Austausch bleiben. Es sei wichtig, dass bald alle Karten auf dem Tisch liegen, damit eine Entscheidung getroffen und die Perspektiven sowie der weitere Zeitplan aufgezeigt werden kann.

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